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Digitalisierung ist in aller Munde

Ich frage zur Digitalisierung, Prominente antworten und  …

Anlässlich des Events „Wem gehört die Prominenz“ habe ich in Einzelinterviews Prominente aus Politik, Wirtschaft, Sport und Unterhaltung zu Ihren Grundhaltungen zur Digitalisierung befragt.

Das Wort Digitalisierung wurde von den Prominenten gern und in jeglicher Facette ausgespielt, allerdings wurde kaum erkannt oder benannt, welche Möglichkeiten damit für die Verbesserung des Lebens der Menschen verbunden sind.

Eine fast schon einseitige Orientierung auf die Risiken und Gefahren prägte die Haltung der befragten Prominenten zur Digitalisierung als Ganzes und zum Internet als Einzelnes. Die Erkenntnis dazu, wie die Digitalisierung besonders in der Vermarktung begeistern, verblüffen und zu neuen Lebensqualitäten führen kann.

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Digitalisierung ist in aller Munde – Nur die Begeisterung fehlt

Wenn ich Prominente, Unternehmer aber auch ganz normale Menschen nach ihrer Meinung zur Wirkung der Digitalisierung auf das konkrete Leben frage, fallen die Antworten immer in etwa gleich aus. Man weiss die Vorzüge der digitalen Welt zu schätzen, hat aber den ängstlichen Blick immer auf die Gefahren gewandt.

Irgendwie erinnert das mich an Zeiten, in denen erste Roboter die Industrielandschaft veränderten und vorzugsweise mit den Ängsten um die Arbeitsplätze gespielt wurde. Redet man heute von Digitalisierung, scheint keiner wirklich so genau zu wissen,was das ist und vor allem fehlt den meisten Menschen, aber besonders Unternehmern und Prominenten, der Blick für die Chancen der digitalen Vermarktung. Gerade hier liegen doch aber die grössten Potentiale der neuen Marketing-Welt.

Gern spricht man vom Missbrauch der Daten, vom Datenschutz, von Sammelwut und der scheinbaren Ohnmacht der Nutzer gegenüber den grossen Datenkraken. Da werden schnell auch einmal Begriffe aus der Psychologie herausgeholt wie etwa die digitale Echo-Kammer. Gemeint damit ist, dass die User im Internet schlussendlich immer nur die Informationen zugespielt bekommen, die ihr eigenes Bild von der Welt untermauern. Wer beispielsweise nach negativen Wirkungen des Internet sucht, wird auch immer wieder Meldungen zu solchen negativen Wirkungen erhalten. Was folgt ist eine Verstärkung der eigenen Wahrnehmung bei Ausblendung anderer Informationen. Und schon sitzen die Bedenkenträger selbst in einer dieser Echokammern.

So etwas mag es durchaus geben, allerdings bestimmen solche Erscheinungen längst nicht die Welt des Internet und noch weniger die Möglichkeiten der digitalen Vermarktung. Wer die Möglichkeiten der digitalen Vermarktung richtig und effizient zu nutzen weiss, wird damit die User als potentielle Kunden gewinnen, wird aus Interessenten begeisterte Nutzer machen und immer wieder neu für Verblüffung sorgen. Da braucht es nicht der drohenden Keule mit Datenmissbrauch, Echokammern oder anderer Misslichkeiten, die es im Internet genauso gibt, wie im sonstigen Leben.

Wünschenswert wäre, wenn nicht einfach nur von Digitalisierung gesprochen wird, sondern gerade Prominente und Unternehmer die umfassenden Chancen des Internet für die Verbesserung des Lebens der Menschen sehen, verstehen und begreifen. Hier sehe ich das grösste Potential in der eigentlichen Digitalisierung, die sich nicht nur im Wandel von haptischen Erfahrungen zu Bits und Bytes erschliesst.

Wenn ich die Reaktionen der Prominenz, von Unternehmern und vieler anderer Menschen auf die Möglichkeiten der Digitalisierung beobachte wird auch klar, dass die grossartigen Chancen der digitalen Vermarktung zu wenig als Entwicklungstreiber, sondern viel mehr als Konkurrenz zum analogen Produkt verstanden werden. Hier rate ich den Machern Überlegungen dazu anzustellen, wie die Digitalisierung für die bessere Vermarktung eingesetzt werden kann. So macht es wenig Sinn, neue Feindbilder im Marketing zu entwickeln. Viel sinnvoller ist es, diese Kraft dahin zu lenken, dass die vielseitigen Möglichkeiten der Digitalisierung noch viel besser in ein erfolgreiches Marketing eingebracht werden.

Dann schaffen es die Unternehmen, Kunden zu verblüffen, zu begeistern und letztlich auch mit auf den Weg in das digitale Zeitalter zu nehmen. Fest steht schon lange, dass an der Digitalisierung von Produktion, Wertschöpfung, Gesellschaft, Information und Vermarktung auf die Dauer kein Weg vorbeiführt. Nun gilt es vielmehr, diesen Weg für sich zu entdecken und die besten Umsetzungen für eine gelingende digitale Vermarktung von Leistungen, Produkten und Services zu finden. Denn genau darin liegt die eigentlich Kraft des Internet.

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